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Humanoider weißer Roboter mit Touch-Tablet auf der Brust

Letzte Aktualisierung: 29.04.2026

Förderung von Aktivität und Teilhabe von SeniorInnen in der Tagespflege durch interaktive Technologien

Caritas Tagespflege Ursula Wiegand | Erlenbach (Main)

Welche Herausforderung bestand und wie sieht die Lösung aus?

Die Herausforderung

Die negativen Auswirkungen von Bewegungsmangel und Isolation beeinträchtigen das Wohlbefinden pflegebedürftiger älterer Menschen.

Das Ziel

Die Verwendung von interaktiven Technologien sollen körperliche Bewegung und kognitive Fähigkeiten fördern.
Humanoider weißer Roboter gibt Person die Hand. Eine Frau schaut sitzend zu

Die Lösung

Ein humanoider Roboter motiviert die Gäste der Tagespflege durch interaktive Spiele oder Gymnastikübungen, sich mehr zu bewegen. Gleichzeitig führt der Roboter Gespräche mit den Gästen und unterhält sie multimedial.

Welche Problembereiche betrifft der Fall?

Soziale Teilhabe
Aktivität
Bewegung

Wie wurde die Lösung umgesetzt?

Welche Technologie kam zum Einsatz und was sind die Effekte?

Humanoider weißer Roboter mit Tablet auf der Brust schaut nach vorne

Humanoider Roboter Pepper

Plus

  • Aufbau emotionaler Bindung zwischen Gästen der Tagespflege und Pepper
  • Schaffung einer positiven Atmosphäre bei Personal und Gästen
  • Auslösung von Faszination durch Peppers Fähigkeiten
  • Spürbare Entlastung des Pflegepersonals bei der individuellen Betreuung der Gäste

Minus

  • Die abgehakte Sprachqualität von Pepper erzeugte zu Beginn Hemmungen
  • Strenge Datenschutzauflagen schränken Funktionen von Pepper ein wie bspw. Bildaufnahmen
  • Große anfängliche Skepsis gegenüber der Interaktion mit Pepper

Was sagt die Einrichtung zur Lösung?

Porträtfoto von Gerhard Schumacher. Älterer Mann mit weißen Haaren und Brille lächelt
„Eine [Demenzpatientin] war Näherin gewesen. Dann hat der Roboter sozusagen etwas über Nähen erzählt, und dann hat sie gelächelt. Dann hab ich zu meiner Kollegin gemeint, [...] wir holen mal so eine alte Nähmaschine oder sonst irgendwas. Und dann hat [die Demenzpatientin] gesagt, das kenn ich. Da war die Nuss geknackt.“
Gerhard Schumacher, Ehrenvorsitzender Caritas Sozialstation St. Johannes e.V. Erlenbach
Weitere Informationen zur Lösung finden Sie in der durchgeführten Fallstudie.